Volker Lösch



Aktuelle Produktionen:
Der Prinz, der Bettelknabe und das Kapital (Inszenierung)  
 

Volker Lösch gehört zu den profiliertesten Regisseuren des Gegenwartstheaters. Er arbeitet in seinen Inszenierungen häufig mit Mitgliedern des jeweiligen Schauspielensembles und Vertreter/innen unterschiedlicher sozialen Gruppen. Lösch hat bisher über 80 Inszenierungen realisiert (davon zwei Opern), u. a. an Theatern in Basel, Berlin, Bonn, Bremen, Essen, Dresden, Düsseldorf, Freiburg, Graz, Hamburg, Leipzig, Montevideo/Uruguay, Stuttgart, Weimar, Wien und Zürich. Von 2005 bis 2013 war er Hausregisseur und Mitglied der künstlerischen Leitung am Staatstheater Stuttgart. 2006 wurde Volker Lösch für den deutschen Theaterpreis „DER FAUST“ nominiert. Seine Inszenierung von „Marat, was ist aus unserer Revolution geworden“ nach Peter Weiss am Schauspielhaus Hamburg wurde zum Berliner Theatertreffen 2009 eingeladen. 2013 erhielt er den renommierten Lessingpreis des Landes Sachsen. Neben seiner Theaterarbeit unterrichtet er an Theaterhochschulen im In- und Ausland.
In der Spielzeit 2012/2013 inszenierte er am Schauspiel Essen das Ruhrgebiets-Epos „Rote Erde“, das zum NRW Theatertreffen 2013 eingeladen und vom WDR-Fernsehen aufgezeichnet wurde; 2014/2015 folgte „Die Odyssee oder Lustig ist das Zigeunerleben“ nach Homer, ein Abend, der sich mit der Lebenswirklichkeit von Sinti und Roma in Deutschland befasste. In der laufenden Spielzeit entstand im ersten Writers‘ Room im deutschsprachigen Theater in Zusammenarbeit mit den Autoren Oliver Schmaering und Ulf Schmidt „Das Prinzip Jago“ nach Motiven aus William Shakespeares „Othello“, das zum NRW Theatertreffen 2017 eingeladen ist.